Steven Cichon führt Brand Spaces Team der Peter Schmidt Group

Newsarchiv der Peter Schmidt Group vom 12. Januar 2017
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Die Hamburger Marken- und Designagentur Peter Schmidt Group übergibt die Leitung des Bereichs Brand Spaces an Steven Cichon. Der studierte Industriedesigner arbeitete lange Jahre für die Hamburger Agentur Raumschiff und war seit 2007 selbstständig tätig. In dieser Zeit betreute er Projekte für Kunden wie Bacardi, Beiersdorf, Natural American Spirit und die Carlsberg Gruppe.

Besondere Erfahrung hat Steven Cichon im Bereich Messe- und Interior Design, Corporate Architecture sowie Roadshows, wobei er die Projekte vom Entwurf über die Planung bis hin zur Realisierung betreute. Cichon folgt auf Holger Schardt, der die Agentur verlassen hat, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu widmen.

Bei der Peter Schmidt Group leitet Steven Cichon als Director Brand Spaces ein Team von sechs Mitarbeitern. Dieses entwickelt unter anderem für Kunden wie Hilti, Linde oder Sennheiser räumliche Markenerlebnisse – von Messeauftritten und Innenarchitektur im Unternehmensumfeld bis hin zu Retail-Lösungen. Bei der Peter Schmidt Group sieht Cichon beste Voraussetzungen für kreativ angesehene und zugleich auf unternehmerischen Erfolg ausgerichtete Projekte: „Um multisensorische, holistische Markenerlebnisse schaffen zu können, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, bietet die Peter Schmidt Group ein stimmiges Orchester aller Gestaltungsdisziplinen: Corporate und Interactive Design, Strategy und Identity verzahnen sich nahtlos mit unserer Arbeit im Brand Spaces Team und ermöglichen wegweisende Projekte mit höchstem Anspruch.“

Die Peter Schmidt Group gilt in Bezug auf ihre Geschäftszahlen als derzeit erfolgreichste deutsche Marken- und Designagentur. Daneben überzeugen die Projekte der Agentur mit Standorten in Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, München und Tokio auch die Juroren namhafter Kreativwettbewerbe: Im Jahr 2016 gewann die Peter Schmidt Group beispielsweise drei Red Dot Awards sowie fünf Auszeichnungen beim iF DESIGN AWARD – darunter die Gold-Auszeichnung für das Hummus-Bier Mazelprost, das zum 50. Jubiläum der deutsch-israelischen Beziehungen realisiert wurde.

Diageo Hausbar & Sunset Lounge in Hamburg

AIT Magazin, Ausgabe 07/08.2014, S. 26
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Ihre auffällig geknickte Fassadenkonstruktion machte die zwei von BRT Architekten entworfenen Hochhäuser am Ende der hamburger Reeperbahn als „Tanzende Türme“ bekannt. Im 18. Stockwerk des gebäudes befinden sich seit März die Bar und lounge des Getränkekonzerns Diageo, der bekannte Getränke wie Johnnie Walker und Captain Morgan vermarktet. Gestaltet wurde der Innenraumvom Hamburger Designbüro nuid. Seit vielen Jahren kreiert das aus Designern, Innenarchitekten und Grafikern bestehende Team charakteristische Markenerlebnisse für internationale Konzerne. Es verwandelte die von Glas, Beton und Stahl bestimmten Inneräume der „Tanzenden Türme“ in eine gemütliche Hausbar, in der nun tagsüber firmeninterne Veranstaltungen stattfinden können. Platz für kleine Events und Besprechungen bietet die sogenannte Sunset Lounge, die die Räumlichkeiten nach osten ergänzt. Dort ist der Name Programm! Am Abend kann hier – mit Blick auf den Hafen und die Reeperbahn – bei einem leckeren Cocktail der Sonnenuntergang genossen werden. Zur Bewunderung exklusiver Cocktail-Mixkunst lädt die durchdachte Bargestaltung ein: Die Anordnung der Tresenelemente ermöglicht ein paralleles Arbeiten an zwei Positionen, während die niedrige Bauhöhe des Tresens dafür sorgt, dass sich der Gast auf Augenhöhe mit dem Bartender befindet und beste Sicht auf die Herstellung seines Cocktails hat.

nuid gestaltet flexible Bar mit Markenerlebnis in den Tanzenden Türmen von Hamburg

www.display.de - Das Magazin für Verkaufsförderung und Marketing, 05. Juni 2014
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Für den Getränkekonzern Diageo (Johnny Walker, Captain Morgan, Baileys, u.a.) hat NUID, Designbüro für multidimensionale Unternehmens- und Markenkommunikation, eine Lounge mit Bar sowie eigens entworfenen Möbeln gestaltet und eingerichtet. Die neue Location ist im 18. Stock der „Tanzenden Türme“ an der Reeperbahn 1 zu finden. Zu den Besonderheiten der Bargestaltung zählt die Möglichkeit, den Tresen als Showbar zu nutzen. Als Herausforderung galt es, dem auf Glas, Beton und Metall reduzierten Innenraum eine gemütliche Atmosphäre zu verleihen und ihn zu beruhigen. Überdies sollten die Räumlichkeiten variabel nutzbar sein. Dies wurde durch die Flexibilität der Möbel, aber auch mit der Erweiterung der Räumlichkeiten um die „Sunset Lounge“ in östlicher Richtung erreicht. Tagsüber wird die Bar hauptsächlich für firmeninterne Veranstaltungen genutzt. Aber auch abends können Mitarbeiter, Kunden und Besucher den den Blick über Hafen und Reeperbahn genießen und den Bereich für kleine Events, Feierlichkeiten und Besprechungen nutzen. Im Mittelpunkt der Gestaltung steht bei NUID stets die Konzeption und Umsetzung charakteristischer und emotionaler Markenerlebnisse in den Bereichen Innenarchitektur, Promotion, Messe, Display und Grafik. Das Team kreiert seit vielen Jahren außerhalb der klassischen Werbung für große und internationale Marken (Beiersdorf, Reemtsma, Diageo, Bacardi u.a.) erlebnisreichen Mehrwert.

Der große PRINZ - Wohnberater

Prinz, Ausgabe November 2011
Wie schafft man mehr Stauraum? Was muss man beachten, wenn zwei zusammenziehen? Und: Wie wird die Wohnung gemütlicher? Fünf Profis beantworten die wichtigsten Fragen zum Wohnen.

Egal, ob man endlich seine Traum wohnung ergattert hat oder nur ein Tapetenwechsel fällig ist – immer tauchen die typischen Fragen auf: Welche Farbe für welchen Raum? Wie schaffe ich mit Licht Atmosphäre, und wie nutze ich jede Ecke, jede Nische der Wohnung? Fünf Experten zeigen Lösungen für die größten Wohnprobleme

1. Wie schaffe ich mehr Platz?

Der Diplom-Designer Steven Cichon weiß Rat: „Man muss sich von unnötigen Objekten und Accessoires trennen, den Fußboden frei halten und kreative Stauraumlösungen schaffen. Multifunktionale Möbel wie ein Bett mit Staukasten, Klappstühle oder Ausziehtische sind optimal. Hochbetten schaffen Platz und eine Unterstellfläche für Schränke. Optisch vergrößern große Spiegel den Raum. Um Ruhe in kleine Räume zu bringen, offene Stauräume mit Vorhängen oder Schiebetüren verbergen. Wichtig: keine Muster verwenden, sondern Farb!ächen!“

2. Wir ziehen zusammen. Was müssen wir beachten?

Der Wohnpsychologe Uwe Linke kennt Regeln für ein harmonisches Miteinander: „1. Denkt über ein Farbkonzept in jedem Raum nach. Ohne Farbe fehlt die Lebendigkeit, zu viel Farbe wirkt unruhig. 2. Plant einen Rückzugsbereich für jeden Bewohner ein, auch wenn es nur eine kleine Ecke ist. 3. Hör deinem Partner erst mal kommentarlos zu, wenn es um die Wohnvorstellungen geht. 4. Die häuigsten Konfliktthemen sind Stilfragen. Eine Lösung: ein Raum wird nach dem Geschmack des einen und ein anderer Raum nach dem Gusto des anderen Partners eingerichtet. Schwierig sind die beliebten Kompromisslösungen, dann sind meist beide unzufrieden, weil niemand bekommt, was er wollte.“

3. Wie mache ich mit Farbe meine Wohnung schöner?

TV- Wohn - expertin Tine Wittler: „Generell sollte man darauf achten, die Wände nicht bis ganz unter die Decke zu streichen, sondern eine 10 bis 20 Zentimeter hohe Rundum-Leiste an den Wänden frei zu lassen. Das erinnert optisch an eine Stuckleiste, wodurch Räume höher, lichter und somit auch größer wirken. Bei kleinen Räumen kräftige Farben nicht allzu großfächig, sondern lieber als Akzent einsetzen. Kühle Töne (Türkis oder Blau) eignen sich für Räume, in denen es um Konzentration geht, und strahlen Frische aus: optimal für Arbeits- und Badezimmer. Lila oder ein sattes Rot darf es in Räumen sein, die Gemütlichkeit und Wärme ausstrahlen sollen. Wer sich an kräftige Farben nicht herantraut, kann schnell austauschbare Akzente setzen – zum Beispiel durch Wandsticker, Schriftzügen, eine einzelnen Tapetanbahn oder einer Fototapete mit dem Wunschmotiv. Die gibt’s online auf klebereber.de.“

4. Wie gestalte ich mit Licht?

Die Innen architektin Nicole Maalouf weiß, worauf man bei der Lichtplanung achten muss: „Wir empinden Licht als angenehm, wenn es aus mehreren Quellen kommt und eine ausgewogene Mischung von direktem und indirektem Licht darstellt. Ein Deckenfluter oder eine Wandleuchte für die Grundhelligkeit wirkt allein aber monoton und nimmt dem Raum die Plastizität. Tipp: Mit gezielt eingesetzten direkte Lichtquellen, wie etwa einer Tisch- oder Hängeleuchte oder einem Spot ergänzen. Das beste Rezept: ein guter Lampenmix unter Berücksichtigung der Funktion des Raumes. Am Esstisch darf das Licht nicht blenden oder die Sicht auf das Gegenüber versperren: Eine Esszimmerleuchte sollte etwa 60 Zentimeter über dem Tisch hängen.“

5. Wie wird meine Küche wohnlich?

Die Hamburger Innenarchitektin Nadège Isabelle Chassol empiehlt: „Offene Regale lockern auf und beleben den Raum. Aber aufpassen, dass es nicht zu unordentlich wirkt! Kleine Teile in schönen Boxen oder Gläsern zu verstauen beruhigt jede Regaloptik. Bei kleinen Küchen sollte man die Nischen gestalten, zum Beispiel als Sitzbank mit Stauraum, das geht auch zwischen zwei Hochschränken. Ordentlich und gemütlich wird’s, wenn sämtlicher Stauraum mit Einbauschrän ken an einer Wand zusammengefasst wird und Küchenutensilien hin ter Türen und Klappen verschwinden.

Steven Cichon ist Geschäftsführer der Kreativagentur „nuid/neue urbane id“ (neueurbane.de) und Mitbegründer des Einrichtungshauses Luv Interior (luv-hamburg.com)

HAMBURGS KREATIVE – Das Verzeichnis 2010

Buch 6, März 2010, S. 172 & 173
154 Selbstportraits. 5 Fachartikel. 10 Interviews.

Mit Artikeln von:

Peter Schmidt (atelier peter schmidt), Bernhard Lukas (Lukas Lindemann Rosinski), Matthias Ballmann (Buero Matthias Ballmann), Matthias Schrader (SinnerSchrader), Florian Grimm (Grimm Gallun Holtappels)

Im Gespräch mit:

Mirko Vasata (Vasata Schröder Florenz), Tobias Schlösser (fischerAppelt, furore), Christiane Fock (brandcouture), Klaus P. Hajok (HAJOK Designpartner), Jakob Kriwat (freier Art Director), Diego Miranda (G2 hamburg), Richard Veit (Interbrand), Micahel Weigert (weigertpirouzwolf)

Umfang: 396 Seiten

Format: 270 x 210 mm

Verarbeitung: Hardcover, Fadenheftung, Leseband

Specials: Heißfolienprägungen und Blindprägung auf Umschlag

Erscheinungsjahr: 2010 (März)

ISBN: 978-3-939028-19-2

Verlag: Norman Beckmann Verlag & Design (NBVD), Hamburg

Preis: 24,90 EUR

nuid. neue urbane id - Design made in Hamburg

Display Magazin, Heft 1 Febr./März 2010, S. 14 & 15
Gegründet 2004 von Robert Betz und komplettiert durch Partner Steven Cichon in 2007, ist das Hamburger Designbüro nuid. neue urbane id auf Marken- und Unternehmenskommunikation im Raum spezialisiert.

ID steht für integratives Design. Doch was verstehen die Diplom-Designer unter „Neue Urbane“ und unter „integrativem Design“? Und wie gelingt es ihnen, ihre daraus abgeleiteten Ansprüche in ihren Entwürfen und Gestaltungen im Sinne des Kunden umzusetzen?

„Wichtig ist es uns den Begriff der Urbanität, also eine gewisse Weltläufigkeit, Eleganz und Stil auf zeitgemäße Art modern ins Jetzt zu transportieren. Und zwar mittels hochwertigem, integrativem Design“, erklärt Robert Betz, Geschäftsführer und Vater von zwei Töchtern ihren Agenturnamen. Und damit das Design auch wirklich integrativ ist, und nicht nur als das bezeichnet wird, berücksichtigen sie bei allen Konzeptionen immer die Historie der Marken, die Strukturen der Produkte und ihrer Umgebung sowie die Bedürfnisse der Zielgruppe um daraus ein großes Ganzes zu kreieren. Und dieses große Ganze trägt zur eindeutigen Identifikation der Marke bei und bindet den Kunden langfristig und emotional an die Marke.

Zuletzt hat hiervon der Spirituosenhersteller Bacardi profitiert, für den NUID die Marken Bacardi Rum Superior, Grey Goose Vodka, Bombay Sapphire und Woodford Reserve Whiskey in Szene setzen durften. Von einer ganzen Erlebniswelt, dem "Casa Bacardi" in Berlin, bis hin zu modular einsetzbaren, dreidimensionalen Präsentationsflächen für den gehobenen Einzelhandel, konnten die Designer ihre Kreativität erfolgreich unter Beweis stellen. "unser Team, das je nach Projektumfang aus bis zu ahct Mitarbeitern besteht, entwickelt und designt in erster Linie Kommunikationsplattformen außerhalb der klassischen Werbung, die Marken erlebbar und erkennbar machen - und das mit konsequent hohem gestalterischen Anspruch", so Steven Cichon zum Fokus von NUID.

Auch andere große Namen wie LG Electronics, Harman/Kardon, Levis, Nivea, Katjes und Reemtsma finden sich in den umfangreichen Referenzen von NUID wieder.